TAFEL IX

DER SCHLÜSSEL ZUR FREIHEIT DES RAUMS

 

Hör du, O Mensch, höre du meint Stimme, die von Weisheit und Licht in diesem Zyklus lehrt; die dich lehrt wie du die Dunkelheit verbannen kannst, die dich lehrt wie du Licht in dein Leben bringen kannst.

Suche du, O Mensch, um den großen Pfad zu finden, der wie eine SONNE zum ewigen LEBEN führt. Zieh dich vom Schleier der Dunkelheit zurück, streb es an um ein Licht in der Welt zu werden. Mach aus dir ein Gefäß für Licht, einen Fokus für die Sonne dieses Raums.

Erhebe du deine Augen zum Kosmos, erhebe du deine Augen zum Licht, sprich in den Worten des Bewohners, den Chant der das Licht herabruft. Singe du das Lied der Freiheit, singe du das Lied der Seele, erzeuge die hohe Vibration {Schwingung} die dich mit dem Ganzen Eins machen wird. Vermische dich gänzlich mit dem Kosmos, werde EINS mit dem Licht, sei du ein [Übertragungs]kanal der Ordnung, ein Pfad des GESETZES für die Welt.

Dein LICHT, O Mensch, ist das große LICHT, das durch den Schatten des Fleisches durchscheint, frei musst du emporsteigen aus der Dunkelheit, bevor du Eins bist mit dem LICHT.

Schatten der Finsternis umgeben dich, das Leben erfüllt dich mit seinem Fluss, aber wisse, O Mensch, du musst dich erheben und aus deinem Körper herausgehen, weit fort zu den Ebenen die dich umgeben und dennoch mit dir auch Eins sind.

Schau dich überall um, O Mensch, sehe dein eigenes Licht reflektiert, jawohl, sogar in der Dunkelheit um dich herum, ergießt sich dein eigenes Licht durch den Schleier.

Suche du stets nach Weisheit, lass dich nicht von deinem Körper hintergehen, behalte den Pfad der Lichtwelle bei, vermeide du den verdunkelten Weg. Wisse du dass Weisheit von Bestand ist, sie existiert seitdem die ALL-SEELE {the ALL-SOUL - der Universale Geist} begann, und erschafft Harmonie aus Chaos, durch das Gesetz das im WEGE existiert.

Hör du, O Mensch, auf die Lehre der Weisheit, hör auf die Stimme die von der vergangenen Zeit spricht. Jawohl, ich werde dir von vergessenem Wissen erzählen, werde dir von Weisheit erzählen verborgen in vergangener Zeit, verloren im Nebel der Dunkelheit um mich herum.

Wisse du, Mensch, du bist das ultimative aller Dinge nur das Wissen davon ist vergessen, es ging verloren als der Mensch in die Gefangenschaft geworfen wurde, gebunden und gefesselt von den Ketten der Dunkelheit.

Vor langer, langer Zeit, verließ ich meinen Körper, ich wanderte frei durch die unermessliche Weite des Äthers, umkreiste die Winkel die den Menschen in Gefangenschaft halten. Wisse du, O Mensch, du bist nur ein Geist, der Körper ist nichts, die Seele ist das Alles. Lass deinen Körper keine Fessel sein, leg die Dunkelheit ab und reise im Licht. Leg deinen Körper ab, O Mensch, und sei frei, sei wahrlich ein Licht das EINS mit dem Licht ist.

Wenn du frei bist von den Fesseln der Dunkelheit, und im Raum reist, als eine SONNE des LICHTS, dann sollst du wissen dass Raum nicht grenzenlos ist, sondern wirklich begrenzt ist von Winkeln und Kurven. Wisse du, O Mensch, dass alles das existiert, nur ein Aspekt von größeren Dingen ist die noch kommen. Materie ist flüssig und fließt wie ein Strom, sie verändert sich ständig von Einem Ding zum anderen.

Durch all die Zeitalter hindurch hat Wissen existiert, wurde nie verändert, obwohl es begraben war in Dunkelheit, wurde es nie verloren, wenngleich es vom Menschen vergessen wurde.

Wisse du, dass im ganzen Raum in dem du wohnst, andere sind die genauso groß sind wie dein eigener, verflochten durch das Herz deiner Materie, jedoch in ihrem eigenen Raum getrennt.

Einst in einer lange vergessenen Zeit, öffnete ich, THOTH, den Zugang, drang in andere Räume ein, und erfuhr von den verborgenen Geheimnissen. Tief in der Essenz der Materie sind viele Mysterien verborgen.

Neun sind die ineinandergreifenden Dimensionen, und neun sind die Zyklen des Raums, neun sind die Diffusionen des Bewusstseins, und neun sind die Welten innerhalb der Welten, jawohl, neun sind die Herren der Zyklen die von darüber und von darunter kommen.

Raum ist mit Verborgenen gefüllt, denn Raum ist durch Zeit geteilt, suche du den Schlüssel zum Zeit-Raum {time-space}, und du wirst das Tor aufschließen. Wisse du dass durch den ganzen Zeit-Raum Bewusstsein sicherlich existiert, wenngleich es vor unserem Wissen verborgen ist, existiert es dennoch für immer.

Der Schlüssel zu Welten in dir, wird nur im Inneren gefunden, denn der Mensch ist die Pforte des Mysteriums, und der Schlüssel der Eins in Einem ist.

Suche du innerhalb des Kreises, gebrauche das WORT dass ich geben werde, öffne die Pforte in dir, und sicherlich wirst auch du leben. Mensch, du denkst dass du lebst, aber wisse es ist Leben innerhalb von Tod, denn genauso sicher wie du an deinen Körper gebunden bist, existiert für dich kein Leben. Nur die Seele die Raum-Frei ist, hat Leben das wirklich ein Leben ist; alles andere ist nur ein Zwang, eine Fessel von der es sich zu befreien gilt.

Denke nicht dass der Mensch erdgeboren ist, wenngleich er von der Erde kommen könnte, der Mensch ist ein licht-geborener Geist, aber, ohne Wissen, kann er niemals frei sein. Dunkelheit umgibt den Licht-Geborenen, Dunkelheit fesselt die Seele, nur derjenige der sucht, mag je hoffen frei zu sein.

Die Schatten um dich herum fallen, Dunkelheit erfüllt all den Raum, leuchte hervor, O LICHT der Menschenseele, erfülle du die Dunkelheit des Raumes.

Du bist eine SONNE des GROSSEN LICHTS, erinnere dich und du sollst frei sein, verweile du nicht in den Schatten, spring hervor aus der Dunkelheit der Nacht. Licht, lass deine Seele sein, O SONNENGEBORENER, erfüllt mit der Herrlichkeit des Lichts, befreit von den Bindungen der Dunkelheit, eine Seele die mit dem Licht Eins ist.

Du bist der Schlüssel zu aller Weisheit, in dir ist alle Zeit und Raum, lebe nicht in Hörigkeit zur Dunkelheit, befreie du deine Licht-Form von der Nacht.

"Großes Licht, das all den Kosmos erfüllt, fließe du vollständig zum Menschen, mach aus seinem Körper eine Licht-Fackel, die unter Menschen niemals gelöscht werden soll."

Lange in der Vergangenheit, suchte ich Weisheit, Wissen das dem Menschen nicht bekannt ist. Weit zur Vergangenheit reiste ich, in den Raum hinein wo Zeit begann. Ich suchte immer neues Wissen, um es zur Weisheit die ich kannte hinzuzufügen, jedoch fand ich nur dass die Zukunft den Schlüssel zur Weisheit enthielt die ich suchte.

Hinunter zu den HALLEN von AMENTI reiste ich, um das größere Wissen zu suchen, ich fragte die HERREN der ZYKLEN, nach dem Weg zur Weisheit die ich suchte. Ich stellte den HERREN diese Frage: "Wo ist die Quelle von ALLEM?" Es antwortete, in Tönen die mächtig waren, die Stimme des HERRN von der NEUN, "Befreie du deine Seele von deinem Körper, und komm heraus mit mir zum LICHT."

Heraus kam ich aus meinem Körper, eine glitzernde Flamme in der Nacht, stand ich vor den HERRN, im Feuer des LEBENS gebadet. Ich wurde dann ergriffen von einer Kraft, groß jenseits des menschlichen Wissens, ich wurde in den Abgrund {im Orig. Abyssus} geworfen, durch Räume die dem Menschen unbekannt sind.

Ich sah das Formen von Ordnung, aus dem Chaos und den Winkeln der Nacht, ich sah das LICHT aus der Ordnung entspringen, und hörte die Stimme des Lichts. Ich sah die Flamme des Abgrunds, die Ordnung und Licht ausstrahlt, sah Ordnung aus Chaos entspringen, sah Licht das Leben weitergibt.

Dann hörte ich die Stimme, "Höre du und verstehe, die Flamme ist die Quelle aller Dinge, die alle Dinge in Potentialität einbindet, die Ordnung die Licht hervorsendet ist das WORT, und von dem WORT kommt LEBEN, und die Existenz von allem." Und erneut sprach die Stimme, und sagte: "Das LEBEN in dir ist das WORT, finde du das LEBEN in dir, und habe Kräfte um das WORT zu gebrauchen."

Lange beobachtete ich die Lichtflamme, die sich aus der Essenz des Feuers ergoss, ich realisierte dass das LEBEN nur Ordnung ist, und dass der Mensch eins mit dem Feuer ist.

Ich kam zurück zu meinem Körper, stand wieder bei der Neun, wo ich auf die Stimme der Zyklen hörte, mit Kräften in Schwingung versetzt sprachen sie; "Wisse du, O Thoth, das LEBEN, ist nur das WORT des FEUERS, die LEBENS-Kraft die du vor dir siehst, ist nur das WORT in der Welt als Feuer. Suche du den Pfad zum WORT, und Kräfte werden sicherlich dein sein."

Dann fragte ich die Neun, "O Herr, zeig mir den Pfad, gib mir den Pfad zur Weisheit, zeig mir den Weg zum WORT." Dann, antwortete mir, der HERR der NEUN, "Durch ORDNUNG sollst du den Weg finden.

Sahst du nicht dass das WORT aus Chaos kam, sahst du nicht dass LICHT aus FEUER kam? Schau in deinem Leben nach Unordnung, bring dein Leben ins Gleichgewicht und ordne es, bändige all das Chaos der Emotionen und du sollst Ordnung im LEBEN haben. ORDNUNG hervorgebracht aus Chaos wird dir das WORT von der QUELLE bringen, wird dir die Macht der ZYKLEN geben, und aus deiner Seele eine Kraft machen, die sich frei, durch die Zeitalter erweitern wird, eine vollendete SONNE von der Quelle."

Ich hörte auf die Stimme, und tief sanken die Worte in mein Herz, immerzu habe ich nach Ordnung gesucht, sodass ich von dem WORT zehren könnte. Wisse du dass derjenige der es erreicht ständig in der ORDNUNG sein muss, denn der Gebrauch des WORTES durch Unordnung, war niemals, und kann niemals sein.

Nimm du diese Worte, O Mensch, lass sie ein Teil deines Lebens sein, strebe du danach diese Unordnung zu besiegen, und du sollst Eins sein mit dem WORT.

Bemühe dich, um auf dem Pfad des Lebens, LICHT zu erreichen, streb es an mit dem SONNEN-ZUSTAND Eins zu sein, strebe es an ausschließlich das LICHT zu sein. Behalte du deinen Gedanken auf der Einsheit des Lichts mit dem Körper des Menschen, wisse dass alles Ordnung ist, aus Chaos, hineingeboren ins Licht.