TAFEL V

TAFEL V

DER BEWOHNER VON UNAL

 

Oft träume ich vom begrabenen Atlantis, verloren in den Zeitaltern die übergegangen sind in die Nacht. Äon um Äon existiertest du in Schönheit, ein Licht das hell durch die Dunkelheit der Nacht hindurchschien.

Mächtig an Macht, den Erdgeborenen regierend, Herr der Erde in Atlantischen Tagen. König der Nationen, Meister der Weisheit, LICHT durch SUNTAL, Bewahrer des Weges, wohnte in seinem TEMPEL, der MEISTER von UNAL, LICHT der Erde in Atlantischen Tagen. {A.d.Ü.: Suntal und Unal sind lt. Dr. M. Doreal die Namen von 2 der 11 Inseln vom ehemaligen Inselkontinent Atlantis - siehe Buch Seite 103.}

ER, der Meister, aus einem Zyklus über uns, lebte in Körpern als einer unter den Menschen. Nicht so wie der Erdgeborene entwickelte sich ER von über uns, SONNE eines Zyklus, jenseits der Menschen weiter.

Wisse du, O Mensch, dass HORLET, der Meister, niemals eins war, mit den Kindern der Menschen. Fern in vergangener Zeit, als Atlantis zuerst als eine Macht wuchs, erschien dort einer mit dem SCHLÜSSEL der WEISHEIT, und zeigte allen den Weg des LICHTS auf.

Er zeigte, allen Menschen, den Pfad der Verwirklichung auf, den Weg von dem Licht das zwischen den Menschen fließt. Die Dunkelheit meisternd, führte er die MENSCHEN-SEELE, aufwärts zu Höhen die Eins waren mit dem Licht.

Die Königreiche, teilte ER in Abschnitte ein, zehn waren sie, regiert von den Kindern der Menschen. Auf einem anderen, erbaut ER einen TEMPEL, doch nicht erbaute, von den Kindern der Menschen.

Aus dem ÄTHER heraus rief ER dessen Substanz, gestaltet und geformt, mittels der Kraft von YTOLAN, in die Formen hinein die ER mit Seinen Gedanken baute. Meile auf Meile überzog sie die Insel, Raum auf Raum wuchs sie in ihrer Macht. Schwarz, jedoch nicht schwarz, doch dunkel wie die Raum-Zeit, war tief in seinem Herzen die ESSENZ des LICHTS. Rasch wuchs der TEMPEL ins Dasein hinein, gestaltet und geformt durch das WORT des BEWOHNERS, gerufen aus der Formlosigkeit hinein in eine Form.

ER baute dann, im Inneren von ihm große Kammern, füllte sie mit Formen die er aus dem ÄTHER hervorrief, füllte sie mit Weisheit die er durch Seine Gedanken hervorrief.

Formlos war ER im Inneren seines TEMPELS, dennoch war ER nach dem Bild des Menschen geformt. Unter ihnen wohnend, jedoch nicht von ihnen, war ER befremdlich und unterschied sich sehr von den Kindern der Menschen.

Dann wählte ER, unter den Leuten, DREI aus die seine Pforte wurden, von den Höchsten wählte ER die DREI aus, um seine Verbindungsglieder mit Atlantis zu werden. Sie wurden Boten, die seinen Rat, zu den Königen der Kinder der Menschen überbrachten.

ER brachte andere hervor und lehrte ihnen Weisheit, sie wurden Lehrer, für die Kinder der Menschen. ER platziert sie auf die Insel UNDAL, um als Lehrer des LICHTS für Menschen weiter zu bestehen.

Jeder von denen der so ausgewählt wurde, er musste für fünfzehn Jahre unterrichtet werden, nur so konnte er Verständnis haben um LICHT zu den Kindern der Menschen zu bringen. Somit kam dort der Tempel ins Dasein, ein Wohnsitz für den Meister der Menschen.

Ich, THOTH, habe immer Weisheit gesucht, ich suchte in Dunkelheit, und suchte im Licht. Lange bereiste ich in meiner Jugend den Pfad, immer auf der Suche um neue Erkenntnis zu erreichen, bis nach vielem Streben, einer von den DREIEN, das LICHT zu mir brachte. ER brachte die Befehle des BEWOHNERS zu mir, rief mich aus der Dunkelheit in das LICHT. ER brachte mich, vor dem BEWOHNER, tief im Tempel vor dem großen FEUER.

Dort auf dem großen Thron, erblickte ich, den BEWOHNER, bekleidet mit dem LICHT und aufblitzend mit Feuer. Ich kniete vor dieser großen Weisheit nieder, und fühlte das LICHT das in Wellen durch mich floss. Dann hörte ich die Stimme des BEWOHNERS, "O Dunkelheit, komm in das Licht. Lange hast du den Pfad zum LICHT gesucht. Jede Seele auf der Erde die ihre Fesseln losmacht, soll bald frei gemacht werden von der Gebundenheit der Nacht. Aus der Dunkelheit heraus bist du entstanden, bist dem Licht deines Ziels näher gerückt. Hier, sollst du wohnen als eines von meinen Kindern, als Bewahrer der Aufzeichnungen gesammelt mittels Weisheit, du Werkzeug des LICHTS vom Jenseits. Bereit seist du gemacht, zu tun was nötig ist, Behüter der Weisheit durch die Zeitalter der Finsternis, die rasch über die Kinder der Menschen hereinbrechen werden. Lebe hier und trinke von aller Weisheit, Geheimnisse und Mysterien werden sich dir enthüllen."

Dann antwortete ich, dem MEISTER der ZYKLEN, und sagte: "O Licht, das zu den Menschen herabstieg; gib du, zu mir von deiner Weisheit, auf dass ich ein Lehrer der Menschen sein kann; gib du von deinem LICHT auf dass ich frei sein kann."

Dann sprach zu mir wieder, der MEISTER, "Zeitalter für Zeitalter sollst du leben durch deine Weisheit, jawohl, wenn über Atlantis die Ozeanwellen rollen; sollst du das Licht innehaben, wenngleich verborgen in Dunkelheit, bereit um zu kommen wann immer du rufen solltest. Gehe du jetzt und lerne größere Weisheit, wachse du, durch LICHT zum Unendlichen ALLEM."

Lange dann wohnte ich, im Tempel des BEWOHNERS, bis ich endlich Eins war mit dem LICHT.

Ich, folgte dann, dem Pfad zu den Sternebenen; ich folgte, dann, dem Pfad zum LICHT. Tief ins Herz der Erde hinein folgte ich dem Pfad, und lernte die Geheimnisse, unterhalb wie oberhalb; ich lernte den Pfad zu den HALLEN von AMENTI; ich lernte das GESETZ das die Welt im Gleichgewicht hält. Zu verborgenen Kammern der Erde drang ich, mittels meiner Weisheit, tief durch die Erdkruste hindurch, in den Pfad, der seit Ewigkeiten vor den Kindern der Menschen verborgen ist. Vor mir enthüllte sich, immer mehr Weisheit bis ich ein neues Wissen erreichte, und ich herausfand das alles ein Teil von einem Allen ist, groß und noch größer als alles das wir kennen. Ich suchte das Herz der Unendlichkeit durch die Zeitalter hindurch, tief und noch tiefer, fand ich weitere Mysterien {Geheimnisse}.

Jetzt, wenn ich durch die Zeitalter zurückblicke, weiß ich dass Weisheit grenzenlos ist, dass sie die Zeitalter hindurch ständig größer geworden ist, Eins mit der Unendlichkeit die größer als alles ist.

Dort war Licht, im antiken ATLANTIS, jedoch, war auch Dunkelheit in allem verborgen. Manche die aufgestiegen waren zu den höchsten unter den Menschen, fielen vom Licht in die Dunkelheit. Stolz wurden sie, wegen ihres Wissens, stolz waren sie, auf ihre Stellung unter den Menschen. Tiefgehend erforschten sie das Verbotene, öffneten die Pforte die nach unten führte; wollten immer mehr Wissen erlangen, und strebten nur danach es von unten zu holen.

Derjenige der hinab steigt muss Gleichgewicht haben, sonst ist er mangels unserem Licht gebunden. Sie öffneten dann, mittels ihres Wissens, Pfade die dem Menschen verboten sind.

Doch, in Seinem Tempel, allsehend, lag in seinem AGWANTI, der BEWOHNER, während Seine Seele durch Atlantis frei umherstreifte; ER sah die Atlanter, wie sie mittels ihrer Magie, die Pforte öffneten die, großen Kummer, zur Erde bringen würde. Rasch flüchtete Seine Seele, dann, zurück zu Seinem Körper, hoch stieg ER auf, aus Seinem AGWANTI: ER rief die Drei mächtigen Boten, gab die Befehle welche die Welt zertrümmerten. Geschwind stieg der BEWOHNER, tief unter die Erdkruste, zu den HALLEN von AMENTI hinab: Er rief dann, die Kräfte an die die Sieben Herren ausübten, und veränderte das Gleichgewicht der Erde; hinunter sank Atlantis, unter die dunklen Wogen.

Zertrümmert die Pforte die geöffnet worden war, zertrümmert der Zugang der nach unten führte. Alle der Inseln wurden zertrümmert mit Ausnahme von UNAL, und einem Abschnitt der Insel von den Söhnen des BEWOHNERS. ER bewahrte sie, sie sollten die Lehrer sein, Lichter auf dem Pfad für jene die nachfolgen, Lichter für die geringeren Kinder der Menschen.

Dann rief ER, mich, THOTH, vor ihm, gab mir Befehle für alles was ich tun sollte, und sagte: "Nimm du, O THOTH, all deine Weisheit, nimm all deine Aufzeichnungen, nimm all deine Magie, geh du voran als Lehrer der Menschen; geh du voran, und bewahre die Aufzeichnungen bis in die Zeit, wo LICHT unter den Menschen wächst. LICHT sollst du sein durch all die Zeitalter hindurch, verborgen, dennoch gefunden, durch erleuchtete Menschen. Über die gesamte Erde, geben WIR, dir Macht, frei bist du um sie zu verleihen oder sie zu entziehen. Versammle du jetzt die Söhne von Atlantis, nimm sie und fliehe zu den Leuten der Felsenhöhlen, fliege zum Land der Kinder von KHEM."

Dann versammelte ich, die Söhne von Atlantis; ins Raumschiff brachte ich all meine Aufzeichnungen, brachte ich die Aufzeichnungen vom gesunkenen Atlantis; ich sammelte all meine Kräfte, viele Instrumentarien, mit mächtiger Magie.

Dann stiegen wir auf den Flügeln der Morgenröte nach oben, hoch stiegen wir über den Tempel, und ließen die Drei und den BEWOHNER, tief in den HALLEN unterhalb des Tempels hinter uns. Unter die Wogen sank der große Tempel hinab, und verschloss den Pfad zu den Herren der Zyklen; doch immer soll für den, der Wissen hat, der Pfad nach AMENTI offen sein.

Schnell flohen wir dann, auf den Flügeln der Morgenröte, flohen zu dem Land der Kinder von KHEM. Dort mittels meiner Kraft eroberte und herrschte ich über sie, ich erhob, die Kinder von KHEM zum LICHT.

Tief unterhalb der Felsen, vergrub ich mein Raum-Schiff, das auf die Zeit wartet wenn der Mensch frei sein könnte. Über dem Raum-Schiff, ist eine Markierung in der Form eines Löwen errichtete, jedoch ähnlich zum Menschen; dort unter dem Standbild ruht, noch, mein Raum-Schiff, um herausgeholt zu werden wenn Notwendigkeit dafür bestehen wird.

Wisse du, O Mensch, dass fern in der Zukunft, Invasoren aus der Tiefe heraus kommen werden; dann erwache, du der Weisheit hat, hohle mein Schiff hervor und erobere mit Leichtigkeit.

Tief unter dem Standbild liegt mein Geheimnis, suche und finde in der Pyramide die ich baute. Jedes ist zum andern, der Schlüsselstein; jedes die Pforte, die ins LEBEN führt. Folge dem SCHLÜSSEL den ich hinterließ, suche und der Zugang zum LEBEN soll dein sein. Suche du in meiner Pyramide, tief in der Passage die an einer Wand endet, verwende du den SCHLÜSSEL der SIEBEN, und der Pfad wird sich vor dir auftun.

Jetzt, habe ich dir meine Weisheit gegeben, jetzt, habe ich dir meinen Weg gegeben; folge dem Pfad, enträtsle du meine Geheimnisse, dir habe ich den Weg gezeigt.